Mein Leben mit einer ( jetzt 7 ) Adoptivkatze – und wie es dazu kam

Unser erstes gemeinsames Projekt in der Facebookgruppe “ Antipelzträger, Tierschutz, ect…“
Dieses Pelz Must-Have sollte jeder haben
Bereits online und sehr lesenswert sind:
bellas-beautycase.de/blog/2014/05/02/unser-fellpopo-tabsy
binarasblog.blogspot.de/2014/05/dieses-pelz-must-have-sollte-jeder-haben
   und in Arbeit sind:

weil-mimi-nicht-bloggen-kann
alexas-moments-of-life
Ich würde mich freuen wenn Ihr mal „reinlest“.

Dieses Pelz Must-Have sollte jeder haben




Adoptivkater Theo
Vielen Dank an Stephanie Reichert und ihrem Blog weil-mimi-nicht-bloggen-kann . Sie hat auf Facebook eine Gruppe gegründet, welcher ich sehr gerne beigetreten bin : „Antipelzträger, Tierschutz, ect.“ Auch haben wir rasch ein Projekt gefunden
ateliergs.de/blog/oster-spendenaktion-bloggen-fuer-den-guten-zweck
Ich würde mich freuen, wenn Ihr einmal dort reinlest. Es geht um eine Organisation in Spanien die verwahrlosten und ausgesetzten Hunden hilft.
Und hier kommen wir nun zu meinem Thema. Tieroase Heuchelheim, Theo
Das ist Teodor (sein originaler Name in Spanien) bei uns ist er aber unser Theo. Theo lebt nun seit 4 Wochen bei uns: Thorsten meinem Mann, Loui unserem 6 Jahre altem Kater und mir. Und nun zu der eigentlich traurigen Geschichte, warum es so kam:
Lilly und LouiUnd das sind Lilly und Loui, allerdings waren sie hier noch sehr jung. Lilly wäre heute 6 Jahre alt. Aber leider ist es nicht dazu gekommen. Sie starb am 21. März 2014. Am Morgen als ich das Haus verließ war noch alles ok. Es wurde gefrühstück, gespielt und sich wieder ins Bett gelegt. ( Ja unsere Familienmitglieder schlafen alle in unserem Bett). Als ich am Abend nach Hause kam fand ich Lilly noch lebend in der Küche vor. Ihr floss Wasser aus dem Mund und überall in der Wohnung fand ich wässerigen Schaum vor. Ich kniete mich zu ihr und wir „sprachen“ noch zusammen. Sie gurrte immer, deswegen hieß sie bei uns immer nur „unser Täubchen“. Schnell rief ich meinen Mann an: „komm sofort Heim Lilly stirbt“. Danach rief ich die Tierärztin an:“ Machen Sie nicht zu (es war schon nach 18 Uhr), wir sind in 10 Minuten da!“ Keine 5 Minuten später war Thorsten da und wir fuhren sofort los. All das musste Loui mit ansehen. Lilly ist dann bei der Ärztin verstorben. Warum genau das geschehen ist konnte sie nicht sagen. Wir hätten Lilly obduzieren lassen müssen, aber wem sollte damit geholfen werden? Also machten wir uns geschockt mit leerem Körbchen und Decke auf den Heimweg. Den ganzen Abend verließ Loui die Decke seiner Schwester nicht. Auch er war glaube ich traumatisiert. So wie Thorsten und ich. Schnell wurde uns klar: ein neuer Kamerad für Loui musste her. Mein Mann wollte gern 2 junge Kätzchen aus einem frischen Wurf. Jedoch sagte ich: “ Es ist erst März, bis wir Kätzchen gefunden haben sind 2 Monate rum“. Am nächsten Tag durchsuchte ich das Internet: Tierheim Gießen und Wetzlar durchsucht. Leider wurde ich hier nicht fündig. Und dann mein grosser Zufall:  tieroase-heuchelheim .Nun wohnen wir seit 3 Jahren in Heuchelheim, aber von dieser wundervollen Oranisation hatte ich noch nie gehört. Auch hier werden Tier aus Spanien vermittelt. Man kann auf der Internetseite stöbern und sich die Tieren ansehen. Sehr zauberhaft bebildert und beschrieben. Ich fand 2 Kater die zu uns passen könnten: Paulino und Teodor. Am Abend zeigte ich meinem Mann diese Seite und auch er war sofort „Feuer und Flamme“. Die Tieroase befindet sich im Gebäude unserer Tierärztin. Und wir wussten es nicht! Sofort wurde ein Termin ausgemacht: Am 26.03.2014 gingen wir in „das Katzenzimmer“ um uns die beiden Kater anzusehen. Mein Herz schlug für Paulino, das Herz meines Mann für Teodor. Frau Toth, die Organisatorin, klärte uns umfassend auf. Die Beiden waren erst am Samstag aus Spanien gekommen mit noch drei anderen Katzen, welche bereits vermittelt wurden. Etwa eine halbe Stunde befanden wir uns in diesem Katzenzimmer und der Schock über den Verlust von Lilly war immer noch groß. Frau Todt fragte nach der Grösse unserer Wohnung. Wir haben 110qm über zwei Etagen. „Na dann nehmen Sie doch Beide“. Mein Mann und ich sahen uns an und sagten gleichzeitig: OK, wir holen die Beiden am Freitag! Und so geschah es auch. Freitag machten wir uns auf den Weg um die Adoptionsverträge zu unterschreiben. Die Katzen werden vor der Vermittlung untersucht, gechipt und kastriert. Pro Tier wird ein Obolus von 150 € veranschlagt. Und das ist gewiss nicht viel! Dieses Geld kommt dem spanischem Tierschutz zu Gute, sodas weitere Tiere vermittelt werden können. So machten wir uns mit unseren neuen Familienmitgliedern auf den Heimweg, gespannt was Loui davon halten würde. Die Zusammenführung klappte erstaunlich gut. Loui war zwar nicht begeistert, aber er akzeptierte seine Kameraden, wenn auch nur aus der Entfernung. Aus Paulino und Teodor wurden: Paul und Theo. Die erste gemeinsame Fütterung war ganz „friedlich“. Nur Paul wollte nichts essen. Er war an Allem interessiert, am meisten am schmusen. Aber essen wollte er nicht. Und dieser Zustand änderte sich ein paar Tage nicht. Nur etwas Wasser und Vitaminpaste vom Finger ablecken, mehr wollte er nicht zu sich nehmen. Nach einer Woche wusste ich mir keinen Rat mehr: Ab zur Ärztin. Hier wurden ihm Blut abgenommen und ein erneuter Schock: FIB. Was das bedeutet dürfte jedem Katzenfreund klar sein: sein Todesurteil. Nach nur 10 Tagen in unserer Familie mussten wir diesen „sonnigen kleinen Kerl“ einschläfern lassen. Erneut zerbrach mein Herz. Da macht sich Paulino auf den Weg nach Deutschland und konnte dieses Glück nur so kurz geniessen. Aber er hatte noch 10 Tage der Freude bei uns. Paul war der „Schmusekater“ vor dem Herren.
Liebe Lilly, lieber Paul: Wir werden Euch niemals vergessen!!! Und Euch liebe Leser möchte ich bitten: Schaut bei den Organisationen:
ateliergs.de/blog/oster-spendenaktion-bloggen-fuer-den-guten-zweck  
  und
tieroase-heuchelheim
  einmal nach.
Thorsten und ich haben es nicht bereut.
P.S. Frau Todt wollte uns die 150 € für Paul zurückgeben. Natürlich haben wir das nicht gewollt. Denn jeder Euro ist so wertvoll für diese Spanischen Organisationen.
Und Heute: Ein Herz und eine Seele und was Theo noch lernen wird 😉

Update 16. Juli 2016

Mittlerweile haben wir 6 Mitbewohner: Kennen tut Ihr schon: Loui  und Theo ( und Paul, verstorben).. Danach kam Odin aus Bulgarien bei uns an. Thorsten hat ihn auf Facebook gesehen bei Herz auf 4 Pfoten und wusste sofort: Hier muss geholfen werden. Odin wurde im Straßengraben in Bulgarien gefunden mit schwerster Katzenseuche. Ihm konnte nur ein Auge gerettet werden. Daher der Name. Am Anfang dachten wir: diesen Wildfang zähmen wir nie. Heute ist er mein „Schatten“. Wo ich bin ist auch Odin, wo ich schlafe – Odin kommt angekuschelt.

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Nun dachten wir: Jetzt ist Schluß- alle verstehen sich und wir leben gut und glücklich. Weit gefehlt: Thorsten hat Max auf der Seite von Herz auf 4 Pfoten entdeckt und sich spontan verliebt. Kurz mal für den Kater aus Rumänien beworben und gleich noch seine Freundin mitgebracht : Sissy

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Theo, Sissy und Max

Nachdem sich nun – ein kleiner Machtkampf entstand schon – aber mit viel Liebe und Verständniss haben sich alle 5 zusammengerauft – war unser Leben mit unseren Katzen perfekt!

Thorsten hatte mir versprochen: So ist es und so bleibt es! Und????  Getäuscht! Aber bei dem nächsten Fall kann ich meinem Mann nur Recht geben: Hier musste geholfen werden!!!

Ein kleiner Kater wurde durch Menschenhand fast umgebracht. Die Fotos ( und glaubt mir, es sind die „harmlosesten) sprachen Bände:

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Und Heute? Thommy ( früher Snowy <) lebt glücklich und zufrieden mit uns und seinen Brüdern und seiner Schwester.

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Eigentlich ist jetzt Schluß – allerdings spricht mein Mann von einer „Fußballmanschaft“ – ich weiß noch nicht genau, ob ich dabei mitmache  😉

Update: Es kamen noch 2 Katzen hinzu: Trixi und Lisa – Nun sind wir zu 8 und die Fussballmanschaft rückt näher 🙂

 

Loui allein Zuhaus

13 Kommentare zu “Mein Leben mit einer ( jetzt 7 ) Adoptivkatze – und wie es dazu kam

  1. Hallo du Liebe,

    was für eine ergreifende Geschichte. Ich habe Gänsehaut! Leid und Freude liegen so nahe beieinander. Ihr habt ganz schön was mitgemacht.

    Alles Liebe für die weitere Zukunft mit euren Samtpfoten! ♥

    Viele Grüße – Tanja

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  2. Hallo Tanja, was für eine ergreifende Geschichte. *snief*

    Ich kann es so gut nachempfinden. Wir mußten leider auch unsere 2 Babies Gismo und Tabsy gehen lassen (Wasser in der Lunge) und das im Abstand von 2 Jahren.
    Bei Gismo war es am härtesten für mich. Er war mein Baby und absoluter Sonnenschein.
    Als Tabsy ging war ich nicht ganz so aufgelöst. Ich sagte mir immer wieder, daß die beiden jetzt hinter der Regenbogenbrücke gemeinsam über die Wiese jagen, zusammen spielen und ganz viel schmusen wie sie es auch bei uns getan haben. Das hat mich echt sehr beruhigt.

    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute mit euren Fellpopo´s! 🐾
    ♥︎♥︎♥︎

    Liebe Grüße
    Bella

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  3. Danke Isabella
    Ich bin aber nicht Tanja sondern Perdita (Persus)
    Ja unsere beiden spielen jetzt wohl auch „behind the rainbow“, obwohl sie sich niemals kennengelernt haben. Aber sie hatten die gleichen „Eltern“ und das werden sie wissen.

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  4. Hallo meine Liebe,

    das hast du echt sehr schön geschrieben, ich freue mich, dass meine Gruppe dafür der „Auslöser“ war 🙂

    Ich musste meiner Katze Minka, die ich seit meiner Einschulung hatte auch beim Sterben zusehen, sie hatte sich wohl an einem Rattengift vergiftet… Und hätte trotz ihrer 11 Jahre noch einiges an Jahren zu leben gehabt.
    Das werde ich nie vergessen! Zum Glück war der Tierarzt sofort zur Stelle und hat es ihr erleichtert.

    Mittlerweile habe ich eine 2 1/2 Jahre alte Katze namens Mimi, die meinem Blog den Namen leiht 🙂

    Liebste Grüße und großes Lob für den Post 🙂
    Stephie

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  5. Wie traurig – und wie schön zugleich. Wir haben unser Hundemädchen aus Moldawien. Uns wurde sie verkauft als „stubenrein, 5-6 Monate alt“, was absolut nicht so war. s stellte sich heraus, dass sie nachdem sie schon einige Zeit bei uns war noch die welpenzähnchen hatte und das gassimachen mußten wir ihr erst lernen. Auch heute noch, nach einem Jahr bei uns, haben wir viele Problem: Die Verdauung, die durch viel zu frühes impfen entwurmen geschädigt wurde, diese unglaubliche Angst… aber es wird besser. Schlimm, wenn man seinen Liebling knuddeln möchte und die plötzlich aufspringt und weggeht. Was auch immer in ihren wenigen Wochen Leben in Moldawien passiert ist… ich hoffe, sie spürt, dass wir es nur gut mit ihr meinen
    LG

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  6. Oh sorry! *schäm* Aber jetzt merk ich´s mir 😉
    Allerdings bin ich auch nicht Isabella, sondern mit „e“ am Ende. Und im Netz ganz einfach Bella. *hihi*

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  7. Och geh! Da hab ich doch echt Tränchen in den Augen!
    Ich finde es großartig das ihr euch für Tierschutzkatzen aus dem Ausland entschieden habt, auch wenn die Verluste sehr schmerzen müssen! Und ich bin mir sicher das Loui genau verstanden hat was da passiert ist!
    Wir lassen unsere Tiere sich immer verabschieden wenn eines über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Es ist erstaunlich wie sensibel unsere Vierbeiner sind!
    Es ist eine traurige und gleichzeitig sooo schöne Geschichte! Lilly und Paul werden aber immer in eurem Herzen sein!

    Liebe Grüße

    Alexa
    http://www.alexas-moments-of-life.de/

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  8. Ich finde es toll, dass ihr so vielen Kätzchen ein Zuhause gebt.
    Unser 4 jährigen Kater ist letzten Mittwoch leider auch von uns gegangen und wir sind noch sehr gestockt. Aber sicher werden wir in einiger Zeit auch wieder bereit sein einem Kätzchen ein neues Zuhause zu geben.
    Viele Grüße
    Jessica

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    • Das tut mir sehr leid – galube mir, ich weiß wie weh das tut. Lasst Euch Zeit und wenn Ihr eine neue Katze wollt: Schaut bei Herz auf 4 Pfoten ( bei Facebook zu finden) Hier gibt es viel Elend, welchem geholfen werden kann/sollte. ❤

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  9. Räusper , ich habe auch 2 Kater und habe Tränchen in den Augen …
    Ich würde , wenn ich könnte , auch jede Katze zu mir holen , aber ich habe auch Angst das zumindest einer von den Beiden anfängt sehr zu stänkern , denn das macht er schon mit dem anderen .
    Da unsere Kater rein und raus dürfen wie sie wollen , sehe ich da auch noch zusätzliche Probleme . Aber ich bewundere dich und beneide dich fast um deinen Mann , denn meiner ist in solchen Sachen viel zu “ vernünftig “ …
    liebe grüße dajana

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  10. Einfach herzzerreissend. Schön dass du so ein tierliebes Herz hast. Es müsste viel mehr solcher Menschen geben. Ich selber hab auch 3 Kater und hätte am liebsten auch noch viel mehr. Irgendwann ist das vielleicht möglich. Bleib wie du bist mit deinem guten Herz 🙂

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